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Tempelritter Süpplingenburg

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Komturei Süpplingenburg
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NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS,SED NOMINI TUO DA GLORIAM

 

 

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Patronatsfestgottesdienst in St. Marien Ankuhn am 20.06.2021

 

Am Sonntag, den 20.06.2021 feierten die Ordensbrüder der Tempelritterkomturei St. Johannes aus Süpplingenburg einen Festgottesdienst anlässlich des Patronatstages von Johannes des Täufers diesmal in der Kirche St. Marien in Ankuhn (Zerbst), der Heimat unseres Ordensbruders und Ordenskaplans OKR Dietrich Franke. Das Fest wurde vorgezogen gefeiert, da der eigentliche Johannes-Tag erst am Donnerstag, 24. Juni, gefeiert wird.

 

Dass dieses Jahr das Patronatsfest stattfinden konnte, erfüllte uns Ordensbrüder mit Dankbarkeit und Freude. Eine positive Entwicklung der günstigen Inzidenzwerte und der Fortschritt bei den Impfungen ersparten uns ein Verzicht, dieses Fest zu feiern, wie im letzten Jahr. Es konnten die Schwestern und Brüder der Komturei Rotenburg nicht teilnehmen, dafür aber begrüßten wir Ordensbrüder aus der Komturei Wettin, welche dann den Gottesdienst in jeder Hinsicht bereichert haben.

 

Die Mitglieder der Komturei Süpplingenburg erschienen vollständig. Besonderer Anlass und Höhepunkt war diesmal die Erhebung unseres Bruders Anton Velensek in den Ritterstand. Nach einer Zeit als Postulant in unserer Ordensgemeinschaft waren sich alle Ordensbrüder einig, dass Anton würdig ist, als Ritter in unsere Komturei aufgenommen zu werden. Antons besonderer Wunsch war es, die Ordensbrüder zu unterstützen. Es war somit der Zeitpunkt für seine Investitur gekommen. Das Patronatsfest war hierfür der angemessene Rahmen. Den Gottesdienst zelebrierte feierlich Ordenskaplan und Tempelritter Dietrich Franke, der sich sichtlich gefreut hatte, dass das Patronatsfest diesmal in der Stadt seines viele Jahre währenden Wirkens stattfand. Für den angemessenen musikalischen Rahmen in diesem Gottesdienst sorgte unser Ordensbruder und Komtur Joachim Wahl mit seinem gefühlvollen Spiel an der Orgel.

 

Alle Ordensbrüder gestalteten gemeinsam den feierlichen Ablauf sowohl des Gottesdienstes und der Investitur. Nach bewährtem rituellem Ablauf leistete Anton feierlich sein Gelöbnis, dem Orden zu dienen und erhielt danach die zuvor gesegneten Insignien der Ritterschaft – Halskreuz und den weißen Mantel.

 

Traditionell erhielt er zuvor den Ritterschlag zunächst in der alten Form mit dem Schlag in den Nacken und erst dann mit dem Ordensschwert. Nach dem Abendmahl und Segen erfolgte der feierliche Auszug der Ritter.

 

Der Tag wurde im Restaurant „Bollenlatscher“ in Zerbst beschlossen, wo sich die Ordensbrüder mit ihren Angehörigen bei einem reichhaltigen gemeinsamen Spargelessen und – bei dem heißen Wetter – wohltuend kühlenden Getränken in Gemeinschaft stärken konnten, bevor sie anschließend den Rückweg antraten.

 

Ein gemeinsames Dankschön muss allen Fratres: Heino Rhoden, Franz Kilos, Uwe Velensek mit Sohn Matthias und Anton Velensek, Bernd Kaufmann, JoAchim Wahl, Dietrich Franke, zusammen mit den Wettiner Komtur, Wolfgang Schwarzmann, und seinem Postulanten Michael ausgesprochen werden: „Alle trugen (wir) gemeinsam zum Gelingen dieser Investitur im Gottesdienst bei.“

Als positives Fazit lässt sich feststellen, dass die Komturei Süpplingenburg in der anhaltenden Corona-Krise ein eindrucksvolles Zeichen von Präsenz und Vitalität gezeigt hat. Auch die Wahl von St. Marien in Ankuhn / Zerbst hat sich als gute Wahl erwiesen. Hier kann und sollte man Wiederholungen durchaus in Betracht ziehen. Wenn überhaupt, kann man sich über das heiße und schwüle Wetter an diesem Tag „beschweren“ – aber das wäre Jammern auf hohem Niveau.

 

Obr. Bernd Kaufmann